Schwarzer Tee und blaue Augen

Meine Reise durch Anatolien. Von Istanbul zum Berg Ararat.

Oktober 2014, Dumont-Reiseverlag
330 Seiten
Preis: € 14,99 * € 12,99 (E-Book)
ISBN-13: 978-3770182633

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Inhaltsangabe

Das Land, in dem man Sesamkringel zum Frühstück isst und Joghurt in Kübeln kauft, ist uns vertraut und zugleich fremd. Würde man Deutschland, Russland, Griechenland, Ägypten und den Iran in einen Mixer werfen, käme vermutlich die Türkei heraus. Der Autor reist durch Anatolien – von Istanbul ans Mittelmeer, durch wüstenartige Landschaften, zur grünen Schwarzmeerküste, nach Kurdistan und in die kalten Bergregionen des Ostens.

Er besucht ein abgeschiedenes Tal, wo die besten Schachspieler leben sollen und trifft sich mit dem Mann, der das größte Skigebiet der Türkei errichten will. Er fährt dorthin, wo der Apostel Paulus seine christliche Mission begann und in ein Dorf, das sich gegen seinen Untergang wehrt.

Beim Teetrinken lernt er, was der Tiefe Staat ist, warum der Regierungschef Zigaretten hasst, was Schnurrbärte mit Politik zu tun haben und wie blaue Glasaugen vor Unglück schützen. Die Reise endet dort, wo die Türkei an den Iran grenzt und einst die Arche Noah gestrandet sein soll.

Stimmen zum Buch

Auf dem Umschlag des Buches wird – wahrscheinlich vom Verlag – dem Titel noch eine kleine Beischrift zugefügt: "Begegnungen in der Türkei". Und genau das macht den (typisch  österreichischen?) Charme  des Buches aus. Drißner doziert nicht, er zeigt nicht dem Leser, was er alles über dieses Land am Bosporus weiß – er begegnet den Intellektuellen mit gleicher Neugierde, wie den einfachen Menschen aus dem Dorf weitab der modernen Großstadt.

Seume-Literaturpreis

Göschenhaus-Journal

Gerald Drißner ist ein Reisejournalist der neuen Generation. Er ist der Gegenentwurf zur heute leider üblichen rasanten Recherche. Gerald Drißner zieht in das Land, über das er schreiben will. Lernt die Sprache, lässt sich treiben. Heraus kommen dann Reisebücher, wie das aus Ägypten oder jetzt das Neueste aus der Türkei. Keine Reiseführer, sondern Inspirationsquellen, um das Land zu verstehen, in das man reist.

Jürgen Drensek

Das Reiseradio

Lesetipp, Juni 2015

ARTE

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